Mein TVO-Interview – Ein Tag voller Mut, Emotionen und Dankbarkeit
- Victoria Schüne
- 9. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Als das TVO-Team für das Interview zu meinem Buch «Mein Kind hat Krebs – Meine Welt steht still!» zu mir nach Hause kam, war ich unglaublich nervös. Obwohl ich versuchte, mir nichts anmerken zu lassen, schlug mein Herz viel schneller als sonst. Es ist ein besonderer Moment, wenn man seine persönliche Geschichte öffentlich erzählt – eine Geschichte, die einen bis heute tief berührt.
Zum Glück war ich an diesem Tag nicht allein. Ein guter Freund, der für mich längst wie ein kleiner Bruder geworden ist, stand mir zur Seite. Er machte im Hintergrund diese wunderschönen Bilder und war in genau den Momenten da, in denen es schwierig wurde. Seine Ruhe und Unterstützung haben mir enorm geholfen.
Während des Interviews gab es eine Frage, die mich emotional besonders getroffen hat:„Wie fühlt es sich an, wenn das eigene Kind eine Krebsdiagnose erhält?“Auch Jahre später ist dieser Moment schwer in Worte zu fassen. Die Tränen kamen – nicht mehr so heftig wie damals, aber deutlich spürbar. Es zeigt, dass manche Erinnerungen nie ganz verschwinden, sondern nur leichter zu tragen werden.
Wir machten immer wieder kleine Pausen, um durchzuatmen, was die Situation sehr erleichterte. Die Journalistin, die das Interview führte, war unglaublich einfühlsam, freundlich und geduldig. Das nahm mir viel Druck und liess den ganzen Ablauf viel natürlicher und entspannter wirken.
Am Ende des Tages blieb ein Gefühl tiefer Dankbarkeit.Dankbarkeit dafür, dass ich den Mut gefunden habe, diesen Schritt zu gehen.Dankbarkeit für ein Team, das sich mit so viel Herzblut und Respekt meiner Geschichte angenommen hat.Und Dankbarkeit dafür, dass mein Beitrag vielleicht anderen betroffenen Familien ein wenig Mut geben kann.
Ich danke dem gesamten TVO-Team dafür, dass sie aus meiner Geschichte einen so wertvollen und sensiblen Beitrag gemacht haben.
Hier können Sie den TV-Beitrag ansehen:👉 https://www.tvo-online.ch/aktuell/mein-kind-hat-krebs-eichberger-mutter-verarbeitet-erkrankung-ihres-sohnes-in-buch-162706116






















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