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Wenn Freunde und Familie nicht wissen, was sie sagen sollen

  • Victoria Schüne
  • 21. Nov.
  • 1 Min. Lesezeit

In schweren Zeiten merkt man schnell, dass manche Menschen plötzlich sehr nah sind – und andere sich unerwartet zurückziehen. Viele Betroffene fragen sich dann, ob sie etwas falsch gemacht haben oder ob ihre Situation andere überfordert.


Die Wahrheit ist oft einfacher:

Viele Menschen wissen einfach nicht, was sie sagen sollen.


Sie fürchten, etwas Falsches zu sagen.

Sie haben Angst, zu nahe zu treten.

Oder sie sind selbst so überfordert,

dass sie sich zurückziehen, statt ehrlich zuzugeben,

dass ihnen die Worte fehlen.


Das ist schmerzhaft, besonders wenn man selbst im Chaos steht.

Doch es ist selten böse gemeint.


Manchmal hilft es, Erwartungen anzupassen und sich bewusst zu machen,

dass nicht jeder die gleichen Fähigkeiten hat, mit schwierigen Themen umzugehen.


Einige sind gute Zuhörer.

Andere können praktisch helfen.

Wieder andere sind einfach nur da – still, aber verlässlich.


Und manche können gar nicht damit umgehen.

Das sagt nichts über deinen Wert aus.


Wichtig ist, die Menschen zu sehen, die bleiben.

Und sich selbst zu erlauben, Enttäuschung zu fühlen,

ohne hart zu werden.


Manchmal findet man Unterstützung dort, wo man sie nicht erwartet hätte.

Und manchmal muss man Menschen loslassen,

um Platz für diejenigen zu schaffen,

die wirklich da sind.

 
 
 

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