Wie man in schweren Zeiten weiteratmet
- Victoria Schüne
- 21. Nov.
- 1 Min. Lesezeit
Wenn alles zusammenbricht, fühlt es sich manchmal so an, als würde die Welt keinen Platz mehr zum Atmen lassen. Doch selbst in den schwersten Momenten gibt es kleine Schritte, die helfen können, wieder etwas Boden unter den Füssen zu spüren.
Manchmal ist es nur ein kurzer Moment draussen,
ein paar tiefe Atemzüge in kalter Luft.
Oder ein Schluck Wasser,
auch wenn der Körper sich leer anfühlt.
Manchmal ist es ein einziger Satz zu einer vertrauten Person:
„Ich kann gerade nicht mehr.“
Oder das Erlauben eines Tränenausbruchs,
den man viel zu lange zurückgehalten hat.
Oft sind es nicht die grossen Lösungen,
sondern die kleinen Dinge, die uns durch den Tag tragen.
Ein paar Minuten Ruhe.
Ein warmes Getränk.
Jemand, der zuhört.
Ein Blick aus dem Fenster statt auf die Sorgen.
Diese Schritte lösen das Problem nicht.
Aber sie geben Kraft, weiterzugehen.
Ein bisschen.
Von Minute zu Minute.
Manchmal reicht das schon, um den Tag zu überstehen.
Und genau das ist in schweren Zeiten genug.








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